Modbus-, PROFIBUS-, DF1- und serielle Geräte mit Logix™ Steuerungen verbinden

Nahtlose Integration in Rockwell ControlLogix™- und CompactLogix™-Architekturen.

Einfache Modernisierung und Retrofit für Ihre Anlage

EtherNet/IP Linking Devices sind eine kostengünstige Alternative zu SPS-Optionskarten 

 

Die EtherNet/IP Linking Devices sind sehr tief im Studio 5000® Logix Designer integriert und ermöglichen die einfache Anbindung von PROFIBUS-, Modbus-TCP- und seriellen/DF1-Geräten (Slaves) in EtherNet/IP.

Die gesamte Konfiguration erfolgt im Studio 5000. Sie können von dort auch auf herstellerspezifische Software für die Master-Konfiguration zugreifen. Es werden keine Softwareprogramme oder Lizenzen von Drittanbietern benötigt. Einfach nur anschließen und konfigurieren,

EtherNet/IP Linking Device haben Ihnen viel zu bieten:

Verbesserte Systemarchitektur

Im Gegensatz zu Lösungen, die physisch mit der SPS verbunden sind wie z.B. Erweiterungskarten oder Erweiterungsmodule, können die Linking Devices direkt bei der Maschine montiert werden. Das bedeutet: Wo bisher mehrere netzwerkspezifischer Kabel notwendig waren reicht ein einziges Ethernet-Kabel aus, um die Verbindung herzustellen.

Module oder Karten zur Erweiterung der SPS-Kommunikation reduzieren den Verkabelungsaufwand nicht, da sie mehrere physische Verbindungen zur SPS benötigen. So entstehen mehr potenzielle Fehlerstellen. Außerdem benötigen die Erweiterungslösungen Steckplätze im Rack der SPS was die Gesamtkosten des Projekts erhöht.

Maximale Leistung

Erweiterungsbaugruppen für die serielle SPS-Kommunikation erfordern die Einbettung des Kommunikationscodes zusammen mit dem Steuerungscode in das SPS-Programm. Das wirkt sich auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit der SPS aus, was die Leistung des Gesamtprozesses erheblich beeinträchtigen kann.

Da die Linking Devices eigenständige (dezentrale) Geräte sind, beeinträchtigen sie die Leistung des Rückwand-Busses der SPS auch bei der Übertragung großer Datenmengen nicht. Dies ist besonders für die PROFIBUS- und Modbus-TCP-Ausführungen relevant, die „Big Data“ ermöglichen (bis zu 4 KB E/A in jede Richtung).

Einfachere Konfiguration

Erweiterungsbaugruppen für die SPS-Kommunikation erfordern oftmals die umfangreiche Programmierung von Ladder Logic oder Funktionsblöcken, um die Kommunikation zu ermöglichen. Die Integration dieser Programmierung in den bereits vorhandenen Code erhöht den Zeitaufwand für Projekte erheblich.

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Vorteile der EtherNet/IP Linking Devices:

  • Einfache Montage auf Hutschiene direkt bei den angeschlossenen Geräten
  • Lange Kabelführungen mit teuren Spezialkabeln gehören der Vergangenheit an
  • Verkabelung mit einem langen und kostengünstigen Ethernet-Kabel möglich
  • Unterstützen Beacon-Based DLR (Device Level Ring)
  • Keine Änderungen an Hardware oder Software der angeschlossenen Geräte
Ethernet/IP Linking Devices

EtherNet/IP Linking Devices werden mit einem sogenannten "Custom Add On"-Profil für den Studio 5000 Logix™ Designer konfiguriert:


  • Separat installierte Softwareprogramme oder Lizenzen werden nicht benötigt
  • Datenstrukturen werden für jedes verbundene Gerät dynamisch erzeugt
  • Keine Ladder-Logic-Dateien (zusätzliche Anweisungen) erforderlich
  • Konfiguration für PROFIBUS, Modbus-TCP und serielle Protokolle direkt über Studio 5000

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Vorteile der EtherNet/IP Linking Devices:

  • Keine Beeinträchtigung des Rückwand-Busses der SPS (Verarbeitungsgeschwindigkeit der SPS). Auch nicht bei Übertragung großer Datenmengen zwischen Linking Device und Logix™SPS
  • Daten der verbundenen Geräte werden als benannte und strukturierte Studio 5000 "Controller Tags" dargestellt
  • Die SPS scannt das Linking Device wie jedes andere E/A-Gerät im Netzwerk
  • Keine größere Belastung des Netzwerks als die Geschwindigkeit der Geräteverbindung

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